Al-Zaydi hat in einer kürzlich veröffentlichten Notiz die Beziehungen zwischen dem Irak und Frankreich untersucht und die Bedeutung der Waffenkontrolle als eine grundlegende Bedingung für den Aufbau eines vereinten Staates betont. In dieser Notiz betrachtete er das Treffen mit französischen Beamten am Rande seines Besuchs in Paris als Gelegenheit, die Beziehungen auf der Grundlage gemeinsamer Interessen neu zu definieren. Dieser Ansatz gewinnt insbesondere in der gegenwärtigen Situation an Bedeutung, in der der Irak bestrebt ist, seine Rolle als ein einflussreicher Partner in der Region zu stärken.
Krise der Straße von Hormus und ihre Auswirkungen auf den Irak
Al-Zaydi wies weiterhin auf die Krise der Straße von Hormus hin und erklärte, dass diese Krise direkte Auswirkungen auf die Ölexportkapazitäten, die Handelsaktivitäten und die Einnahmen des Irak gehabt habe. Er betonte, dass der Irak als unabhängiges und einflussreiches Land auf der internationalen Bühne auftreten müsse und nicht zu einem Land werden dürfe, das lediglich auf die Forderungen und den politischen Schutz anderer Länder reagiert.
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Projekt „Entwicklungsstraße“ und Stärkung der strategischen Beziehungen
Der Premierminister des Irak verwies auch auf das strategische Projekt „Entwicklungsstraße“, das mit einer Länge von über 1.900 Kilometern den Persischen Golf mit Europa verbindet. Dieses Projekt zielt darauf ab, die Position des Irak als eine Hauptstraße für Handel und Energie in der Region zu stärken. Al-Zaydi betonte, dass dieses Projekt zur Verringerung regionaler Spannungen und zur Anwerbung internationaler Investitionen beitragen könne.
Darüber hinaus sprach Al-Zaydi über die Bedeutung der Begrenzung von Waffen und sagte: „Die Begrenzung von Waffen durch den Staat ist kein Konfrontation mit irgendeiner Seite, sondern eine grundlegende Bedingung für den Aufbau eines vereinten Staates, in dem es keine konkurrierenden Macht- und Entscheidungszentren gibt.“ Diese Äußerungen wurden gemacht, während der Irak bestrebt ist, seine Beziehungen zu europäischen Ländern, insbesondere zu Frankreich und Deutschland, zu stärken.
Diese Entwicklungen im Bereich der irakischen Diplomatie spiegeln den Willen dieses Landes wider, eine effektivere Rolle auf der internationalen Bühne zu spielen und die bestehenden Spannungen in der Region zu verringern. Angesichts der bestehenden Herausforderungen erfordert der Erfolg in diesem Bereich eine engere Zusammenarbeit mit internationalen Partnern und die Schaffung einer umfassenden und nachhaltigen Strategie.
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