Ali Al-Saidi, Premierminister des Irak, ist in Frankreich angekommen, um seinen ersten europäischen Besuch zu beginnen. Dieser Besuch erfolgt mit dem Ziel, die wirtschaftliche, sicherheitspolitische und strategische Zusammenarbeit Bagdads mit Europa auszubauen und umfasst ein Treffen von Al-Saidi mit Emmanuel Macron, dem Präsidenten von Frankreich, im Élysée-Palast.
Wichtige Vereinbarungen in verschiedenen Bereichen
Die irakische Regierung hat angekündigt, dass während des Besuchs von Al-Saidi in Frankreich Vereinbarungen in den Bereichen Investitionen, Energie, Industrie, Handel, Technologie, Bildung, Kultur und Infrastruktur unterzeichnet werden. Diese Vereinbarungen sind darauf ausgelegt, die bilateralen Beziehungen zu stärken und die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen zu erhöhen.
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Nach dem Treffen mit Macron wird Al-Saidi nach Berlin reisen, um über die Entwicklung strategischer Partnerschaften sowie die Stärkung der Wirtschaft und Entwicklung des Irak zu sprechen. Er hat während dieses Besuchs betont, dass der Irak seine Position in den internationalen Beziehungen zurückgewinnen und seine Beziehungen zu anderen Ländern auf der Grundlage gemeinsamer Interessen aufbauen muss.
Sicherheits- und wirtschaftliche Auswirkungen
Das Büro des Präsidenten von Frankreich hat ebenfalls erklärt, dass Macron und Al-Saidi über die Auswirkungen regionaler Instabilität auf den Handel und die Energieversorgung sowie über Wege zur Wiederaufnahme der Ölexporte aus dem Irak sprechen werden. Diese Gespräche finden unter der Bedingung statt, dass Bagdad versucht, seine sicherheitspolitische Souveränität zu stärken und die Waffen in die Hände des Staates zu legen.
Darüber hinaus strebt Al-Saidi an, die Zusammenarbeit des Irak mit der internationalen Koalition gegen den IS neu zu gestalten. Frankreich betrachtet den Irak als einen wichtigen Partner in den Bereichen Energie, Investitionen und regionale Stabilität.
Der Besuch von Al-Saidi in Europa erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das Land mit zahlreichen wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Herausforderungen konfrontiert ist. Die irakische Regierung strebt an, ausländische Investitionen zu gewinnen und ihre Infrastruktur zu stärken, um die wirtschaftliche Lage des Landes zu verbessern.
Abschließend kann dieser Besuch als ein positiver Schritt zur Stärkung der Beziehungen des Irak zu Europa und zur Betonung der Bedeutung internationaler Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen angesehen werden. Al-Saidi und Macron hoffen, dass diese Gespräche den Grundstein für effektive Kooperationen in der Zukunft legen.
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