Argentinien hat am Freitag angekündigt, rechtliche Schritte gegen ۴۵ Unternehmen einzuleiten, die mit der Erkundung und Ausbeutung von Kohlenwasserstoffen rund um die Falklandinseln in Verbindung stehen. Diese Inseln, die etwa ۶۰۰ Kilometer vor der Küste Argentiniens liegen, stehen unter britischer Herrschaft, und die Argentinier nennen sie "Malvinas".
Neue Spannungen in den Beziehungen zwischen Argentinien und Großbritannien
In dieser Ankündigung wurde der Name keines der beteiligten Unternehmen genannt. Berichten zufolge handelt es sich jedoch um britische, amerikanische, kanadische, israelische, dänische und niederländische Unternehmen. Darüber hinaus haben große Ölserviceunternehmen wie Schlumberger, Halliburton und Baker Hughes erklärt, dass sie keine Zusammenarbeit mit Ölprojekten in der Nähe der Falklandinseln haben werden.
Der Präsident Argentiniens, Javier Milei, erneuerte in einer Rede am Donnerstag die Ansprüche seines Landes auf die Falklandinseln und erklärte, dass er nach strengeren Sanktionen gegen Unternehmen im Zusammenhang mit Ölprojekten in dieser Region strebe. Er verwies auch auf globale Veränderungen, die scheinbar zugunsten des argentinischen Anspruchs auf diese Inseln sprechen.
Reaktionen auf die neuen politischen Bewegungen
Die Äußerungen von Milei erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem Berichte darauf hindeuten, dass die Vereinigten Staaten ihre Position zu den Falklandinseln überprüfen. Diese Veränderungen könnten zu weiteren Spannungen in den Beziehungen zwischen Großbritannien und den USA führen, insbesondere wenn Großbritannien nicht in der Lage ist, das NATO-Verteidigungsbudget zu erhöhen.
Der britische Verteidigungsminister, Ben Wallace, betonte in Reaktion auf diese Äußerungen das "unveränderliche" Engagement seines Landes für die Souveränität der Falklandinseln und sagte: "Die Falklandinseln sind britisch, weil ihre Bewohner sich entschieden haben, britisch zu sein."