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۱۸ شهریور ۱۴۰۵
Bedenken hinsichtlich der Einwanderungsbeschränkungen in Schweden im Gesundheitswesen
سلامت

Bedenken hinsichtlich der Einwanderungsbeschränkungen in Schweden im Gesundheitswesen

ننیما بهرامی ۱۸ شهریور ۱۴۰۵۲ دقیقه۴۵,۲۷۱

Neue Einwanderungsbeschränkungen in Schweden haben Alarmglocken für das Gesundheitspersonal läuten lassen. Während ein Arbeitskräftemangel in diesem Sektor spürbar ist, stehen Familien ebenfalls vor ernsthaften Problemen.

Im NU-Krankenhaus in der Stadt Trollhättan stehen insbesondere Pflegekräfte und Ärzte, vor allem Migranten, an vorderster Front der Patientenversorgung. Johanna Björkman, eine der Pflegekräfte dieses Krankenhauses, weist darauf hin, dass die meisten ihrer Kollegen aus anderen Ländern nach Schweden gekommen sind, und sagt: "Ohne sie würde keine Operation stattfinden." In der Herzabteilung dieses Krankenhauses sind drei Viertel der ۲۰ Ärzte Migranten, die nach Schweden gekommen sind. Diese Tatsache zeigt, dass ۳۷ Prozent der Fachärzte auf nationaler Ebene und mehr als die Hälfte der unterstützenden Pflegekräfte im Ausland geboren wurden.

Die Vertreibung von Jugendlichen und die Auswirkungen auf Familien

Die drastischen Veränderungen in der schwedischen Einwanderungspolitik in den letzten Jahren, insbesondere nach dem massiven Zustrom von Flüchtlingen im Jahr ۲۰۱۵, haben in der medizinischen Gemeinschaft große Besorgnis ausgelöst. Dawood Javid, der leitende Spezialist dieser Abteilung, verweist auf eine bittere Erfahrung: "Die Spannungen in Schweden haben zugenommen und die Diskussionen sind stark polarisiert." Nachdem die Töchter seines Bruders, die acht Jahre in Schweden gelebt und für die Pflege studiert hatten, vertrieben wurden, sprach er über die Probleme. Diese Situation führte nicht nur zur Trennung von Familien, sondern brachte auch das Gesundheitspersonal in eine schwierige Lage.

Herausforderungen bei der Einstellung und die Zukunft des Gesundheitswesens

Anstatt sich auf die Erhöhung des Budgets zu konzentrieren, sehen sich die Krankenhäuser jetzt einem Mangel an Fachkräften gegenüber. Björn Yärber, der Krankenhausdirektor, weist darauf hin, dass "unser Hauptproblem heute nicht das Geld ist, sondern die Suche nach Mitarbeitern mit den erforderlichen Fähigkeiten." Bei den jüngsten Wahlen in Schweden stehen die Bedenken hinsichtlich des Gesundheitswesens an oberster Stelle der Wählerprioritäten. Dennoch setzen die rechtspopulistischen Politiker weiterhin auf Einwanderungsbeschränkungen, und es scheint, dass dieses Thema negative Auswirkungen auf die Effizienz des Gesundheitswesens hat.

In einer Situation, in der Umfragen auf einen Sieg der linksgerichteten Parteien hindeuten, fordern auch andere Parteien aktiv eine Erhöhung der Einwanderung, um den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden. Diese Veränderungen in der Sichtweise auf Einwanderung spiegeln einen kulturellen und sozialen Wandel in Schweden wider, der möglicherweise in naher Zukunft die Politik des Landes beeinflussen wird.

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