Im August ۱۳۵۶ wurde Jamshid Amouzgar zum Premierminister Irans ernannt, während das Land vor tiefgreifenden Veränderungen und sozialen Umwälzungen stand. Er hatte anstelle von Amir Abbas Hoveyda, einem Politiker, der lange an der Spitze der Regierung stand, das Amt des Premierministers übernommen. Aber bedeutete diese Veränderung wirklich einen Wandel?
Von Vertrauen zu Enttäuschung
Amouzgar, der sich inmitten der politischen und wirtschaftlichen Krisen des Landes befand, stellte bald fest, dass er die Erwartungen der Gesellschaft nicht erfüllen konnte. Die wirtschaftlichen Probleme, die öffentliche Unzufriedenheit und der politische Druck nahmen so stark zu, dass er nicht mehr in der Lage war, seine Arbeit fortzusetzen. Im Sommer ۵۷ beschloss Amouzgar, zurückzutreten, und übergab die Regierung an Jafar Sharif-Emami, den Präsidenten des Senats.
Es war zu spät; hat sich wirklich etwas geändert?
Dieser Wechsel an der Spitze konnte die Situation nicht verbessern. Die Menschen gingen auf die Straßen und ihre Proteststimmen wurden lauter als je zuvor. Amouzgars Rücktritt wurde nicht nur als politisches Versagen angesehen, sondern galt auch als eine Art Beschleuniger für die Islamische Revolution. Trotz seiner Bemühungen und Versprechungen konnte er das Vertrauen des Volkes nicht gewinnen und sah sich daher den schwerwiegenden Konsequenzen gegenüber.
Die neue Regierung sah sich ebenfalls ähnlichen Herausforderungen gegenüber, und seitdem hat sich der Verlauf der politischen Entwicklungen im Iran erheblich verändert. Hätten Amouzgar und seine Regierung diesen Prozess stoppen können oder waren sie nur ein Teil eines größeren Spiels?