Kriege und extreme Wetterbedingungen haben die Produktion und den Handel mit Lebensmitteln weltweit unter Druck gesetzt. Prognosen zeigen, dass das Auftreten eines starken El Niño zu weiteren Störungen bei der Anbau- und Erntezeit von Lebensmitteln führen kann und Millionen von Menschen in akute Ernährungsunsicherheit treiben wird.
Die Auswirkungen von Kriegen auf die Lieferkette
Die laufenden Kriege im Iran und in der Ukraine haben insbesondere die Liefer- und Transportketten stark gestört. Währenddessen ist Greg Stanton, Professor für angewandte Forschung an der North Dakota State University, der Meinung, dass die Transportprobleme mehr Sorgen bereiten als die Bedenken hinsichtlich der Lebensmittelversorgung. Er sagt: "Lebensmittel sind vorhanden und der Zugang ist gegeben. Das aktuelle Hauptproblem ist, dass die Bewegung und der Transport gestört sind."
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Herausforderungen durch den Klimawandel
Das Phänomen El Niño kann als ein Schlüsselfaktor im Klimawandel zur Ernährungsunsicherheit beitragen. Laut den Prognosen von Experten können steigende Temperaturen und Veränderungen in den Niederschlagsmustern erhebliche negative Auswirkungen auf den Anbau und die Ernte von Lebensmitteln haben. Diese Herausforderungen werden insbesondere in Regionen spürbarer sein, die bereits mit Ernährungsproblemen kämpfen.
Andererseits können Störungen im Transport und in den Lieferketten zu steigenden Lebensmittelpreisen führen und die Situation für Millionen von Menschen weltweit verschärfen. In dieser Situation wird der Bedarf an sofortigem Handeln und internationaler Koordination zur Bekämpfung der Ernährungskrise immer dringlicher.
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