Lonnie G. Bunch III, die erste schwarze Person und Historiker in der Position des Generalsekretärs des Smithsonian-Museums, hat angekündigt, dass er Ende ۲۰۲۶ von diesem Posten zurücktreten wird. Er hat mit gemischten Gefühlen und tiefem Dank sieben Jahre in dieser Position gedient und fast ۳۸ Jahre in dieser Institution gearbeitet. Bunch wurde ۲۰۱۹ zum Generalsekretär ernannt und gilt als Leiter der größten Sammlung von Museen, Bildung und Forschung der Welt.
Politischer Druck und Trumps Kritik
Während Bunch sich auf seinen Rücktritt vorbereitet, hat der politische Druck und die Kritik von Trump und den Republikanern im Kongress stark zugenommen. Diese Gruppen haben das Smithsonian beschuldigt, an der „woken“ liberalen Ideologie festzuhalten. Ein ۱۶۲-seitiger Bericht des Weißen Hauses hat die Führung des Smithsonian wegen „Demütigung und Ausschluss“ von Weißen, Männern, Christen und Amerikanern in den Lehrinhalten und Programmen kritisiert. Im Juli erließ Trump einen Befehl, um in der Nähe des National Museum of American History Schilder über „ideologische Dominanz“ aufzustellen.
Änderungen in der Führung und Managementfragen
Ende August sandte der US-Innenminister einen Brief an den Vorstand des Smithsonian und forderte ein persönliches Treffen zur Überprüfung der Vorwürfe „radikaler Ideologie“. In diesem Brief wurde darauf hingewiesen, dass die Regierung „nicht mit reinem Gewissen“ das Smithsonian unter der aktuellen Führung unterstützen könne. Im Mai ۲۰۲۵ gab Trump bekannt, dass er die Direktorin des National Portrait Gallery, Kim Sajet, wegen „starker Voreingenommenheit“ entlassen habe. Obwohl das Smithsonian behauptete, die Kontrolle über Personalangelegenheiten zu haben, trat Sajet später aus Gründen des Museuminteresses von ihrem Posten zurück.
Darüber hinaus ist Trump weiterhin mit Angelegenheiten bezüglich seines Namens im John F. Kennedy Center for the Performing Arts beschäftigt. Er fügte seinen Namen zur Außenansicht dieses Zentrums hinzu, aber das Gericht erließ einen Befehl zu dessen Entfernung. Dennoch haben die von Trump ernannten Vorstandsmitglieder sich gegen diese Entscheidung gewehrt und stimmten im August dafür, den Satz „renoviert und modernisiert von Präsident Donald J. Trump“ unter Kennedys Namen hinzuzufügen.




