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۱۹ شهریور ۱۴۰۵
Kann der Atem Kunst sein? Liz Larner und das Schaffen mit Haar und Leder
Kultur und Reisen

Kann der Atem Kunst sein? Liz Larner und das Schaffen mit Haar und Leder

آآرمین دلاور 2 دقیقه0

Liz Larner, eine amerikanische Künstlerin, erkundet mit ungewöhnlichen Materialien neue Dimensionen der Kunst. Von den Atemzügen der Künstler bis zu Einwegplastik, ihre Werke reagieren auf die Herausforderungen der heutigen Welt.

Liz Larner, die berühmte kalifornische Künstlerin, hat sich auf der Suche nach neuen Dimensionen der Kunst einem seltsamen Material zugewandt: dem Atem. In ihrem Projekt mit dem Titel "Jeder Künstler gibt einen Atemzug" lud sie Künstler aus der ganzen Welt ein, auf Petrischalen zu atmen und so Kunstwerke aus Atembakterien zu schaffen. Diese Arbeit begann im Jahr 1988 und wird nun in veränderter Form in verschiedenen Ausstellungen präsentiert.

Ein Erlebnis mit Bakterien

Larniers Werke sind ständig im Wandel. Einige Bakterien haben sich in "schöne, trockene Waffeln" verwandelt, während andere in "dunkelgrün und schmutzig" und auf eine Art und Weise beängstigend geworden sind. Diese Veränderungen sind gewissermaßen ein Spiegelbild der heutigen Welt und der bestehenden Spannungen.

Liz Larner interessiert sich für den Duft und die Essenz des menschlichen Lebens sowie für die ungewöhnlichen Materialien, die sie in ihren Werken verwendet. In ihrer ersten großen Ausstellung in Großbritannien mit dem Titel "Harte Linie für Kurven" hat sie Einwegplastik in faszinierende und gefährliche Werke verwandelt. Seit China die Annahme von amerikanischem Plastik eingestellt hat, denkt sie über die Verwendung dieser Materialien nach.

Umweltprobleme

Larner erklärt: "Als ich in Los Angeles lebte, wurde mir klar, wohin unser Plastik geht, und das brachte mich dazu, es in mein Studio zu bringen. Die Menge wurde so groß, dass ich es von der Decke hängen musste." Diese Werke beziehen sich nicht nur auf visuelle Schönheit, sondern thematisieren auch Umweltprobleme und die Notwendigkeit, auf Plastikabfälle im täglichen Leben zu achten.

Angesichts von Larners Werken kann man sagen, dass Atem und Atmen als Kunst nicht nur ein Werkzeug zur kreativen Ausdrucksweise sind, sondern auch gewissermaßen ein Spiegelbild globaler Herausforderungen und der Umwelt darstellen. Kann der Atem Kunst sein? Es scheint, dass Liz Larner mit ihren Werken diese Frage beantwortet.

Quelle: theguardian.com

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