Am 12. September sprach Richard Ruyil, ehemaliger Feuerwehrmann aus New York und einer der ersten Einsatzkräfte am 11. September, über seine Erfahrungen an diesem bitteren Tag und definierte das Erbe dieses Ereignisses neu. Er erklärte, dass dieses Ereignis nicht nur ein historischer Tag ist, sondern eine lebendige Geschichte, die weiterhin das Leben der Menschen beeinflusst.
Trauma und seine Folgen
Ruyil wies speziell auf die negativen Auswirkungen dieses Tages auf die ersten Einsatzkräfte hin und sagte: „Die Erinnerung an diesen Tag aktiviert jedes Jahr das Trauma erneut.“ Er sprach über die Krankheiten, die diese Personen aufgrund der Exposition gegenüber der verschmutzten Luft von Ground Zero erlebt haben, und betonte, dass die Folgen dieses Ereignisses auch nach mehreren Jahrzehnten noch in ihrem Leben vorhanden sind.
Er ging auch auf den Punkt ein, dass die ersten Einsatzkräfte nicht ausreichend über die bestehenden Gefahren informiert waren und forderte Verantwortung und Gesundheitsversorgung für die Personen, die diesen Schadstoffen ausgesetzt waren. Ruyil sagte: „Wir waren nicht gut über die Gefahren informiert, denen wir gegenüberstanden, und jetzt ist es an der Zeit, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.“
Aufruf zur globalen Einheit
Richard Ruyil betonte weiterhin, dass die Welt einander braucht und zusammenstehen muss. Er erinnerte an das Mitgefühl und die globale Solidarität in den Tagen nach dem 11. September und sagte, dass dieses Gefühl wiederbelebt werden sollte. Schließlich forderte er alle auf, sich zum Gedenken an diejenigen, die in diesem Ereignis ihr Leben verloren haben, zusammenzuschließen und an eine hellere Zukunft zu denken.




