Der Präsident von Frankreich, Emmanuel Macron, betonte in einer Pressekonferenz am Freitag, angesichts der jüngsten Entwicklungen in Bezug auf die Sicherheit Europas die Bedeutung der Energiekooperation mit dem Irak und Jordanien. Er kündigte Pläne zum Bau einer Pipeline für den Transport von Gas und Öl vom Irak zum europäischen Markt an und bezeichnete die Sicherheit Europas als gefährdet, während er die Angriffe Russlands verurteilte.
Französische und irakische Energiepläne
Macron stellte in dieser Konferenz fest, dass "wir daran arbeiten, eine Pipeline für den Transport von Gas und Öl vom Irak zum europäischen Markt zu schaffen, in Abstimmung mit dem Irak und Jordanien." Dieses Projekt wird als ein wichtiger Schritt zur Verringerung der Abhängigkeit Europas von Energiequellen anderer Länder, insbesondere in der aktuellen Energiekrise, angesehen.
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Er wies auch auf die steigenden Energiepreise und deren Auswirkungen auf die Bürger hin und fügte hinzu: "Der Konflikt im Nahen Osten verschärft die Energiekrise und erhöht das Leid der Bürger aufgrund steigender Benzin- und Kraftstoffpreise." Macron betonte, dass "die Energiekrise nicht nur ein französisches Problem ist, sondern alle Länder dieses Kontinents betrifft."
Folgen der russischen Angriffe und die Sicherheit Europas
Der Präsident von Frankreich, der auf die Entdeckung einer mit Sprengstoff versehenen Drohne am Flughafen Leipzig in Deutschland in diesem Sommer hinwies, erklärte, dass "das Ziel dieser Angriffe darin besteht, uns einzuschüchtern und unsere Bemühungen zur Unterstützung der Ukrainer zu schwächen. Das Ergebnis wird genau das Gegenteil sein." Er äußerte sich zuversichtlich, dass die Sicherheit Europas vom Zustand der Ukraine abhängt, und sagte: "Wir haben keine Angst, denn wir wissen, dass unsere Sicherheit heute und morgen in der Ukraine gefährdet ist."
Macron betonte auch, dass Frankreich keine Rolle in den laufenden Konflikten zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran spielt, aber unter den Folgen leidet. Er forderte eine diplomatische Lösung zur Öffnung der Straße von Hormuz und erklärte: "Wir haben an einer internationalen Mission zur Eskorte von Öltankern und zur Gewährleistung ihrer sicheren Passage durch die Straße von Hormuz teilgenommen." Diese Äußerungen des Präsidenten von Frankreich spiegeln die zunehmenden Sorgen über die Energiesicherheit und deren Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft wider.
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